Leasingrecht

Leasingrecht

Leasing ist zwischenzeitlich allgegenwärtig. So ist jedes dritte Fahrzeug in Deutschland zwischenzeitlich „geleast“. Dies betrifft insoweit nicht nur Fuhrparkunternehmen bzw. Großgewerbetreibende, sondern in besonderem Maße auch Kleinunternehmen sowie Privatleute. 

Obwohl überwiegend als Finanzierung angesehen, stellt sich Leasing grundsätzlich als Miete dar, häufig verbunden mit kaufrechtlichen Elementen (z. B. Kaufoption für den Leasingnehmer aber auch Andienungsrechte für den Leasinggeber). 

Gerade im Bereich des Leasingrechts sind die Modalitäten der einzelnen Verträge vielfältig und führen nicht selten zu teilweise nicht mehr hinnehmbaren Nachteilen für den Leasingnehmer; beispielsweise wenn bei einem Kfz-Leasingvertrag ein Restwert festgelegt wird (um die Leasingrate als solches niedrig zu halten), welcher jedoch nach Ablauf der Leasingzeit nicht mehr ansatzweise für das dann gebrauchte Fahrzeug zu erzielen ist. Die „Zeche“ bzw. der im Rahmen der späteren Veräußerung fehlende Differenzbetrag zahlt regelmäßig der Leasingnehmer. 

Um derartige Missverhältnisse von vornherein zu vermeiden, empfiehlt sich eine vorherige Beratung eines auf Leasingrecht spezialisierten Anwalts. Es ist in diesen Fällen immer wieder schwer nachzuvollziehen, dass nicht nur Privatpersonen, sondern überwiegend auch Gewerbetreibende Verträge abschließen (nicht selten mit einem Gesamtvolumen von hohen 5-stelligen Eurobeträgen bzw. von monatlichen Verpflichtungen in Höhe von mehr als 1.000,00 €), ohne zuvor bei geradezu zu vernachlässigenden Beratungskosten (siehe Informationen auf unserer Homepage) zumindest im Rahmen eines Erstberatungsgespräches anwaltlichen Rat einzuholen. 

Meistens sind hier nur einige Tipps und Tricks des Experten gefragt, dem die allgemeinen Geschäftspraktiken bekannt sind.